Das Kamishibai im Religionsunterricht

Erfahrungsbericht aus der Grundschule

Die schönen großformatigen Bilder eignen sich hervorragend, um die Geschichte rund um die Auferstehung Jesu zu erzählen.

Als Einstieg habe ich einige Gegenstände in die Mitte gelegt: ein Kreuz, eine Trauerkarte, Taschentücher, eine weiße und schwarze Feder, Seifenblasen, Rosenblüten, ein Teelicht, einen blauen Luftballon. Die Kinder sollten sich einen Gegenstand aussuchen, der ihrer Meinung nach gut zum Thema „Trauer, Traurigkeit“ passt und begründen, warum sie ihn gewählt haben.

So war die Überleitung zu den ersten Bildern des Bildersets geschaffen. Jesus ist gestorben. Die Frauen trauern. Als Gegenstand bringen sie Salböl mit zum Grab von Jesus.

Der Erzählvorschlag zum Bilderset eignet sich hervorragend, da kurz und knapp das Wichtigste zur Geschichte umrissen wird. Es ist erstaunlich, zu beobachten, wie gut sich die Kinder dabei auf die Erzählfolge einlassen können. Gut ist es, wenn man bei Grundschülern eine „Schülerassistenz einstellt“, die im Kamishibai immer das nächste Bild herauszieht. So kann man sich beim Erzählen besser auf die Gruppe einstellen.

Wer Erlebniserzählungen mag, kann bei dem Bild, wo das Erdbeben vorkommt, eine ebensolche Geräuschkulisse zur Untermalung und Verdeutlichung einsetzen.

Im Nachgespräch ist sicher nochmal wichtig, zu betonen, dass die Auferstehung von Jesus etwas Besonderes ist, weil wir an der Geschichte merken, dass Gott 1. ganz viel Macht hat und 2., dass wir nicht an einen toten Gott glauben, sondern an einen, der für uns auch im Alltag da ist (auch wenn er nun im Himmel ist).

Martina Krause, Grundschullehrerin

 

Haben Sie auch spannende Ideen, Rituale, die Ihre Kinder lieben oder mit den Kindern erfundene Geschichten mit selbst gestalteten Bildern? Wir freuen uns auf Ihre Einsendung an: info@mein-kamishibai.de

Hinweis: Bitte keine Fotos von Kindern einsenden, ohne eine Einverständniserklärung der Eltern.