Wunsch-Raketen

Idee für ein Ritual zum Jahresbeschluss

Silvester – Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen.
Feuern Sie einfach ein paar Schreib-Raketen ab! Und zwar mit Ihren ganz persönlichen Wünschen fürs neue Jahr.

Malen Sie dazu ein paar Raketen auf, gerne in bunten Farben. In die Raketenkörper können Sie in Schlagworten hineinschreiben, was Sie vom neuen Jahr erwarten. Natürlich können Sie umgekehrt auch Sachen „in die Luft schießen“, die im abgelaufenen Jahr nicht so gut waren. Beginnen Sie hier jeweils mit „Weg mit …“ oder mit „Nie mehr …“

Diese Seite(n), die Sie gestaltet haben, sollten Sie in jedem Fall aufheben und am Ende des nächsten Jahres noch einmal hervorholen. Dann können Sie sehen, was sich tatsächlich verändert hat.

Diese Idee stammt aus:

Mein Leben als Torte - Anleitung zum autobiografischen SchreibenTipp der Kamishibai-Redaktion:

Schreiben und malen Sie mit den Kindern Wünsche für das neue Jahr oder auch Dinge, die nicht so schön waren im alten Jahr, auf Zettel. Helfen Sie den Kindern, die Zettel an Raketen zu befestigen, z.B. einfach mit Klebeband. Eine erwachsene Person wird hochoffiziell zum Wunsch-Raketen-Zeremonienmeister ernannt - damit ist klar, dass nur diese Person die Raketen abschießen darf und die Sache bekommt einen feierlichen Rahmen. Lesen Sie die Zettel noch einmal laut vor oder sehen Sie gemeinsam das Bild an, bevor Sie die Rakete abschießen. Und dann fliegen Ihre Wünsche in den Himmel.

Bitte beachten Sie die Zeiten, zu denen in Ihrer Gemeinde das Abschießen von Raketen erlaubt ist. Alternativ können Sie die Zettel an mit Helium gefüllten Luftballons befestigen oder sie in einem Lagerfeuer verbrennen und sehen, wie die Wünsche mit dem Rauch gen Himmel steigen.

Andrea Behnke hat Politikwissenschaft, Anglistik und Publizistik studiert und eine Hochschulweiterbildung zur Schreibberaterin absolviert. Sie arbeitet seit 1999 als freie Journalistin und Autorin. Und sie schreibt Geschichten – wahre und erfundene. Sie weiß, dass das Leben ein großerv Fundus für Stoffe ist, aus denen Geschichten werden können. Das hat sie auch in vielen Schreibwerkstätten gemerkt, in denen sie mit Kindern und Erwachsenen kreativ und oft auch autobiografisch geschrieben hat.